Tätigkeits-bereiche

IMMOBILIENRECHT:

Kauf, Schenkung, Eintragung von  Dienstbarkeiten, Überlassung, Grundschuld- oder Hypothekenbestellung

ERBRECHT:

Testament und Erbvertrag, Nachlassverwaltung, Erbscheinsanträge

FAMILIENRECHT:

Ehevertrag, Adoption, Scheidungs- und Partnervertrag

GESELLSCHAFTSRECHT:

Gründung und Umwandlung einer Gesellschaft, Registeranmeldungen

VORSORGE UND BETREUUNG:

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung

RECHTSVERKEHR MIT AUSLANDSBEZUG:

Errichtung von Urkunden mit ausländischen Beteiligten oder für den internationalen Rechtsverkehr (z. B. Eheverträge zwischen Ehepartnern unterschiedlicher Nationalitäten)

 

Was ist ein Notar?

Nach § 1 BNotO ist der Notar ein unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes und wird für die Beurkundung von Rechtsvorgängen sowie für andere Aufgaben auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege bestellt. Zu den Aufgaben gehört in erster Linie das Beurkundungswesen. Hier sollen zum einen Rechtsvorgänge beurkundet werden, für welche das Gesetz die Beurkundungsform vorschreibt (z. Bsp. Grundstücksgeschäfte, Ehe- und Erbverträge) und zum anderen aber auch Unterschriften und Abschriften beglaubigt werden. Beachtet werden muss jedoch, dass dem Notar lediglich die Funktion eines „Mitwirkenden“ bzw. „Beratenden“ obliegt. Er darf somit weder für noch gegen eine Partei handeln. Vielmehr soll er die Beteiligten bei schwierigen und folgenreichen Rechtsgeschäften beraten und darauf hinwirken dass diese so abgewickelt werden, wie die beteiligten Personen es wünschen.

Der Notar ist deshalb grundsätzlich dazu verpflichtet, den Willen der Beteiligten zu erkunden, den jeweiligen Sachverhalt zu klären, die Erklärungen der Beteiligten klar und deutlich zu formulieren und über die rechtliche Tragweite des betreffenden Rechtsgeschäfts zu informieren. Dabei soll er dafür sorgen, dass Irrtümer und Zweifel vermieden und unerfahrene Beteiligte vor Nachteilen bewahrt werden. Er hat darüber hinaus eventuelle Bedenken gegen ein Rechtsgeschäft mit den Beteiligten zu erörtern und Alternativen aufzuzeigen. Nach einer Beurkundung überwacht der Notar die vereinbarten Zahlungen, verwahrt treuhänderisch Gelder und sorgt dafür, dass Eintragungen im Grundbuch und im Handelsregister vollzogen werden. Gegenüber Dritten unterliegt der Notar wie der Rechtsanwalt einer Schweigepflicht.

Welche Kosten fallen an?

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 Bundesnotarordnung (BNotO) ist der Notar verpflichtet, für seine Tätigkeit die gesetzlich festgeschriebenen Gebühren zu erheben. Grundlage hierfür stellt das Gebührensystem des Gerichts- und Notarkostengesetzes (GNotKG) dar.

 

Team

INGRID STEINBRECHER
NOTARIN

mail: info(at)notariat-steinbrecher.de

 

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